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Aktuelles
Vorberichte 5. St.Galler Festspiele
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Strahlender Sonnenschein, strahlende Sänger. Die Proben auf dem Klosterhof für die diesjährige Freilichtoper haben begonnen. Nach den langen Regenwochen freut sich das Team rund um Regisseurin Inga Levant, dass nun endlich draussen geprobt werden kann. Für „Il diluvio universale hat Ausstatter Friedrich Eggert vor die Kathedrale eine breite Holzbühne bauen lassen. Auf mehreren Ebenen können die Akteure agieren, filigrane Holztürme bieten weitere Spielmöglichkeiten und passen sich harmonisch ein. Und was ein gelber Postbus bei der Sintflut verloren hat, klärt sich spätestens am 25. Juni bei der Premiere auf dem Klosterhof.
Interviews
Nur zwei Wochen dauern Ende Juni Anfang Juli die St.Galler Festspiele. Doch die Vorbereitungen dafür erstrecken sich über viele Monate. Wir haben Menschen befragt, die auf ganz unterschiedliche Weise mit den Festspielen zu tun haben, was ihre Aufgaben sind und worauf sie sich am meisten freuen.
Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen und bekommen Sie ganz persönliche Eindrücke von den St.Galler Festspielen auf dem Klosterhof.
Ohne Sponsoren wären die St.Galler Festspiele nicht zu verwirklichen. Stellvertretend für unsere Hauptsponsoren befragten wir Arthur Bänziger, Leiter Private Banking der Region Ostschweiz bei der Credit Suisse, über Sinn und Zweck von Kultursponsoring und das Engagement der Credit Suisse bei den Festspielen 2010.
Interview mit Arthur Bänziger, Credit Suisse Leiter Private Banking, Region Ostschweiz
Warum engagiert sich die Credit Suisse bei den St.Galler Festspielen? Die Credit Suisse unterstützt die St. Galler Festspiele seit ihren Anfängen. Damit wollten wir die kulturelle Vielfalt fördern und ein Zeichen regionaler Verbundenheit setzen. Was damals ein Wagnis mit ungewissem Ausgang war, hat sich zu einem beeindruckenden Anlass entwickelt, der Musikinteressierte von überallher anzieht und begeistert.
Was war bisher Ihre Lieblingsvorstellung auf dem Klosterhof? Die ersten Festspiele mit der Auführung der Carmina Burana sind mir durch die Fülle der optischen Eindrücke in besonders guter Erinnerung geblieben.
Was verbinden Sie mit einem Opernbesuch auf dem Klosterhof? Für mich ist es eine hervorragende Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Gemeinsam zu geniessen, vertieft das Erlebnis. So ist es mir jeweils eine besondere Freude, den Opernbesuch vor historischer Kulisse gemeinsam mit Gästen der Bank zu geniessen und unvergessliche Stunden zu verbringen.
Wie viel darf Kultur kosten? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Kultur ist kein Gut, dessen Preis sich aus Angebot und Nachfrage ermitteln lässt. Kultur ist wesentlicher Bestandteil unserer kollektiven Identität und Spiegel der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit wichtigen Zeitfragen. Ihr Wert ist unbestritten, lässt sich aber nicht einfach beziffern. Ich bin der Meinung, dass Kulturgenuss durchaus etwas kosten darf. Schliesslich finden Darbietungen nicht im luftleeren Raum statt, sondern sind an gewisse Rahmenbedingungen gebunden, die gestaltet werden wollen.
Lernen Sie in Ihrer Eigenschaft als Hauptsponsor auch die Künstler kennen? Im Rahmen der Festspiele entstehen immer wieder interessante Kontakte zu Künstlern. Im Zentrum steht jedoch unsere partnerschaftliche Beziehung mit dem Team der Festspiele.
Braucht St. Gallen heutzutage solche Events wie die Festspiele? Ja. Die Festspiele zeichnen sich durch ein eigenständiges Profil aus und dadurch, dass sie es geschafft haben, sich überregional zu etablieren. Oder wie Musik + Theater schrieb: "… entwickelt sich in St. Gallen im Spannungsfeld zwischen historischem Ort und zeitoffenem Kunstsinn ein Festspielgedanken, der sich weder geographisch noch konzeptionell blindlings übertragen liesse."
Was versprechen Sie sich dieses Jahr von „Il Diluvio universale“? Für mich ein neues Werk zu entdecken. Im Anschluss an die Oper freue ich mich auf einen regen Gedankenaustausch dazu und auf interessante Gespräche.
Was ist Ihre persönliche Lieblingsoper? Darf man als Sponsor da auch Wünsche äussern? Meine Lieblingsoper ist "Così fan tutte" von W.A. Mozart; Sponsoring, so wie wir es verstehen, ist jedoch kein Wunschkonzert. Wir mischen uns grundsätzlich nicht in die Programmierung ein.
Herzlichen Dank für das Gespräch.
Die Fragen stellte Brigitte Herrmann
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VORSCHAU 6. St.Galler Festspiele 2011
I Lombardi alla prima crociata Giuseppe Verdi Premiere: 24. Juni 2011, Klosterhof
Pert Em Hru Sakraltanz Premiere: 30. Juni 2011, Kathedrale
Festkonzert 7. Juli 2011, Kathedrale
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Die Festspielzeitungen der 5. St.Galler Festspiele:
Die Oper der 4. St.Galler Festspiele 2009 ist zum Spezialpreis von CHF 29.- an der Theaterkasse erhältlich. kasse@theatersg.ch oder per Telefon unter +41 (0)71 242 06 06.
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